Where is my mind?

… with the feet in the air, and the head on the ground.

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  • Über mich

    Mein Name ist Florian, ich bin 24 Jahre alt und BCN Research Master Student an der Rijksuniversiteit Groningen.

    Ich interessiere mich vor allem für kognitive Psychologie, künstliche Intelligenz und cognitive modelling.

    In meiner Freizeit lese ich gerne, höre Musik und habe kürzlich das Programmieren als neues Hobby entdeckt.

    Auf diesem Weblog berichte ich, was in meinem Leben so geschieht und halte alle die, die es interessiert, über das auf dem Laufenden, was ich mache.

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Nicht genug Zeit…

Posted by Florian on Mai 18th, 2012

Hallo,

meine Sachen sind gepackt und es dauert nicht mehr lange dann geht’s los. Brad bringt mich gleich zum Busbahnhof und dann fahre ich runter nach Philly. Werde so gegen 10 in Philly sein und Evan holt mich ab. Ich kann bei ihm auf der Couch schlafen und werde mich dann morgen auf den Weg nach Kalifornien machen.

Mein Flug geht um halb vier und über Charlotte (North Carolina), wo ich anderthalb Stunden Aufenthalt habe. Dann geht’s weiter nach San Diego. Dort bin ich dann hoffentlich um halb neun Ortszeit (3 Stunden Zeitunterschied zur Ostküste).

Ich hatte leider keine Zeit einen ausführlichen Reisebericht für Florida zu schreiben. Ich habe aber schon Fotos auf Facebook hochgeladen, die ihr euch angucken könnt. Der Bericht folgt, sobald ich zurück bin und Zeit habe. :)

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Alles klar in Florida!

Posted by Florian on Mai 14th, 2012

Hallo,

wollte euch nur eben wissen lassen, dass bei mir alles klar ist. Die Konferenz ist super und nimmt den Großteil meiner Zeit ein. Alle Vorlesungen und sonstigen Events finden im Waldorf Astoria Hotel statt. Dementsprechend ist alles nur vom Feinsten. Die meisten Leute mieten allerdings Ferienhäuser in der gleichen Gegend wie wir. (Mein Anteil für das Haus für die ganze Woche ist weniger als ich für eine Nacht im Hotel bezahlt hätte.)

Ansonsten haben wir einen Mietwagen mit dem wir hin- und herpendeln. Vom Klima/Wetter her erinnert es mich hier an Sommerurlaube in der Türkei. Alles in allem fühlt sich Naples irgendwie unecht an. Endlose, schnurgerade Straßen; die Palmen und perfekt getrimmten Grünflächen — alles ist irgendwie zu perfekt um echt oder natürlich zu sein. Eher wie in einem Computerspiel.



Ein ausführlicher Reisebericht folgt wenn ich wieder zurück bin und Zeit habe… :)

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Auf in die Sonne

Posted by Florian on Mai 10th, 2012

Hallo,

heute ist es soweit: Es geht los nach Florida. Nachdem es hier in den letzten zwei Wochen echt schönes Wetter war, bin ich mal gespannt, was mich da unten erwartet. Hier hat’s in den letzten paar Tagen recht viel geregnet, es waren aber trotzdem meistens rund 20 Grad. In Florida wird’s laut Wettervorhersage wohl eher so um die 30 Grad sein. Und die Luftfeuchtigkeit ist da natürlich auch um einiges höher.

Ich bin jetzt im Büro und versuche noch ein paar Sachen zu schaffen bevor’s los geht. Gegen eins werden wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Unser Flug ist um drei und geht über New York nach Fort Myers wo wir dann heute Abend gegen kurz nach neun ankommen werden.

Ich bin schon sehr gespannt: Nicht nur auf Florida, das Wetter, das Haus und den Strand, sondern auch auf die Konferenz und wen ich so kennen lerne. Wird sicher eine super Woche. Ich halte euch auf dem Laufenden und werde natürlich Fotos machen. Lasst es euch ebenfalls gut gehen. :)

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A Clockwork Orange

Posted by Florian on Mai 7th, 2012

Hallo,

in den letzten Tagen habe ich den Klassiker A Clockwork Orange von Anthony Burgess gelesen.

Bekannt ist natürlich vor allem die Verfilmung von Stanley Kubrick. Das Buch erschien 1962, die Verfilmung 1971. Ich habe den Film vor Ewigkeiten auf deutsch gesehen und habe mich kaum noch dran erinnert. Die konnte mich zwar noch an die Story selbst erinnert, wusste aber nicht mehr genau, wie der Film endet.

Das Buch ist voll von erfundenen Wörtern: Eine Art erfundene Jugendsprache. Als ich anfing zu lesen, war ich mich nicht sicher, ob mich das nicht mit der Zeit nervt. Aber erstaunlicherweise gefiel mir der Schreibstil sehr gut.

Der Film ist sehr, sehr nahe am Buch gehalten. Viele Dialoge sind fast eins zu eins aus dem Buch übernommen und es wurden zwar ein paar Szenen weggelassen und/oder minimal verändert, ansonsten ist aber alles gleich. Bis auf’s Ende. Und das ist eigentlich das interessanteste: Das Ende im Film und ich Buch sind in sofern sehr unterschiedlich, als dass der Film früher endet.

Sowohl das Buch als auch der Film erzählen die Geschichte von Alex, der in einer dystopischen Zukunftswelt mit seinen Kumpanen durch die Nachbarschaft zieht und wahllos Leute verprügelt, überfällt und vergewaltigt. Einfach weil’s ihnen Spaß macht und keiner sie stoppt. Vor allem im Buch wird deutlich, dass Alex sehr wohl klar ist, was er da macht, er sich aber bewusst entscheidet unmoralisch zu handeln.

Letztendlich landet er natürlich im Gefängnis. Er wird wegen Mord zu 14 Jahren verurteilt. Nach zwei Jahren hinter Gittern erfährt er dann von einer neuen Technik, die einen ‘heilt’, so dass man praktisch sofort entlassen wird. Also meldet er sich freiwillig für die experimentelle Therapie.

In der Therapie werden im Filmclips von Gewalttaten gezeigt und es wird gleichzeitig dafür gesorgt, dass ihm übel wird. So assoziiert er Gewalt mit einem Gefühl körperlichen Unwohlseins und sein Körper fängt an die beiden Sachen miteinander zu assoziieren, so dass ihm schlecht wird, sobald er Gewalt sieht oder gewalttätige Gedanken hat. Wir Psychologen nennen das Konditionierung.

So wird er geheilt und wieder in die Welt entlassen wo er schon bald zusammengeschlagen irgendwo liegen gelassen wird. Er klopft an einer Haustür und bittet um Hilfe und ihm wird geholfen. Zufälligerweise ist der Mann, der ihm hilft, ein Opfer von Alex und ein politischer Aktivist. Er erkennt Alex vorerst nicht, weil Alex damals eine Maske trug. Der Mann will Alex benutzen um zu zeigen, wie die Regierung Menschen misshandelt und um Alex also politische Waffe noch stärker zu machen, treiben der Mann und seine Freunde Alex zum Selbstmord. Sie bringen ihn dazu aus einem Fenster zu springen.

Alex stirbt allerdings nicht sondern landet im Krankenhaus. Dort wird er von den Regierungsleuten die ihn ursprünglich ‘behandelt’ haben bestens verpflegt und sie sorgen auf diesem Wege dafür die öffentliche Meinung wieder grade zu biegen. Der Film endet damit, dass Alex im Krankenhaus einen Deal mit einem Minister macht und eine gewalttätige/sexuelle Fantasie hat ohne dass im schlecht wird. Der Film endet mit seiner Feststellung, dass er wahrlich wieder ‘geheilt’ ist.

Das Buch geht allerdings noch weiter. Im Buch wird auch noch erzählt, wie Alex dann wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird und einen gut bezahlten Job bekommt. Trotzdem zieht er nachts noch mit einer neuen Crew durch die Gegend und treibt sein Unwesen. Im Buch wird ihm dann einfach irgendwann langweilig und er wundert sich, was er wohl vom Leben will. Nach ein bisschen Grübeln, kommt er dahinter, dass er wohl einfach zu alt für diese Art Leben ist und sich eine Partnerin suchen will mit der er ein Kind haben kann. Dann philosophiert er ein bisschen weiter und kommt zu dem Schluss, dass Kinder und Jugendliche so sind wie Spielzeuge, die man aufzieht und die dann stumpf in eine Richtung laufen, egal ob sie dabei mit Hindernissen kollidieren oder nicht.

Die Moral von der Geschichte im Buch ist also eher, dass man nichts dagegen machen kann, wenn Kinder/Jugendliche zu extremer Gewalt neigen: Man muss sie einfach machen lassen, bis sie selbst dahinter kommen, dass das alles zu nichts führt. Zumindest habe ich das so verstanden.

Der Film scheint eher eine Kritik an korrigierenden Maßnahmen der Behörden zu sein. Alex ist zwar böse, aber auch ein Opfer. Der Film bietet allerdings keine Lösung für das Problem. Der Film schon: abwarten und Tee trinken. Meiner Meinung nach wenig erfolgsversprechend.

Nichtsdestotrotz: Das Buch lohnt sich schon alleine wegen der stilistischen Komponenten und des Erzählstils. Sehr unterhaltsam, wenn auch streckenweise recht brutal.

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The Minority Report

Posted by Florian on Mai 3rd, 2012

Hallo,

vor ein paar Tagen habe ich die Kurzgeschichte The Minority Report von Philip K. Dick gelesen. Die Kurzgeschichte ist von 1956 und spielt in der fernen Zukunft in der sich nach einem Krieg eine Gesellschaft entwickelt, in der das Militär an Bedeutung verliert und drei Mutanten in die Zukunft sehen können und Morde vorhersehen können. Die Hauptfigur ist John Anderton, der Leiter des Precrime Programms: Die Polizei nutzt die “Precogs” um Morde zu verhindern, bevor sie passieren.

Die Kurzgeschichte ist auch die Basis für den Film The Minority Report von 2002, mit Tom Cruise in der Hauptrolle und Steven Spielberg mit den Fäden in der Hand.

Das Ganze ist sehr interessant weil die Kurzgeschichte und der Film sehr, sehr unterschiedlich sind. Im Grunde ist nur die Grundidee (drei Mutanten die Morde in der Zukunft sehen können, so dass wir sie verhindern können) gleich. Ansonsten ist so ziemlich alles anders.

Ich habe nachdem ich die Geschichte gelesen habe den Film noch mal geguckt und muss sagen, dass mir gefällt, was daraus gemacht wurde. Die Geschichte ist meiner Meinung nach besser und die Art und Weise, wie ‘das System’ ausgetrickst wird wesentlich cleverer. Ich würde als auf jeden Fall empfehlen die Kurzgeschichte zu lesen wenn euch der Film gefiel.

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A Scanner Darkly

Posted by Florian on Mai 3rd, 2012

Hallo,

letzte Woche habe ich A Scanner Darkly von Philip K. Dick gelesen. Das Buch ist 1977 erschienen und spielt in 1994. In sofern ist es damals ein Zukunftsroman (eher eine Dystopie) gewesen, aus heutiger Sicht spielt das Buch jedoch in der Vergangenheit. Aber das ist alles nicht wirklich wichtig. Es geht nicht wirklich um Hightech Spielzeug dass wir heutzutage haben oder nicht haben.

In dem Buch geht es um einen Undercoverpolizisten, der mehr über die Drogenszene rund um Substance D (D steht für Death) rausfinden soll. Bei seinen Nachforschungen kann er es nicht wirklich vermeiden selbst die Droge zu nehmen und rutscht immer weiter in den Drogendschungel ab und wird nach und nach paranoider.

Alles in allem ein sehr interessantes Buch zu der es eine sehr empfehlenswerte Verfilmung aus dem Jahre 2006 gibt. Die Verfilmung ist nicht nur sehr nahe am Buch sondern hat auch eine Reihe guter Schauspieler und einen sehr interessanten Stil. Hier der Trailer:

Der Film fängt durch seinen Stil sehr schön die Stimmung und die Paranoia des Buches ein. Sowohl der Film als auch das Buch sind sehr empfehlenswert.

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Ender’s Game: Speaker for the Dead

Posted by Florian on April 24th, 2012

Hallo,

ich habe letzte Nacht die letzten paar Seiten von Speaker for the Dead, dem zweiten Buch aus Orson Scott Card‘s Serie Ender’s Game gelesen.

[Major Spoiler Alert.]

Anfangs war ich ein bisschen skeptisch was das Buch anging. Die Handlung spielt circa dreitausend Jahre nach den Geschehnissen des ersten Buchs. Von daher bin ich davon ausgegangen, dass Ender nicht mehr lebt und das Buch eine andere Hauptfigur hat. Die Handlung beginnt auf dem Planten Lusitania, einer menschlichen Kolonie irgendwo im Universum. Die Menschheit hat sich nach dem Sieg über die Aliens im ersten Buch auf mehr als 100 Welten ausgebreitet, eine davon ist Lusitania. Was L so besonders macht, ist, dass es dort eine weitere Alienrasse gibt. Die Menschen auf L leben umgeben von einem Zaun und Kontakt mit den “Piggies” ist nicht erlaubt. Als Grund hierfür wird genannt, dass man deren Kultur nicht beeinflussen will. Die Piggies sind zwar intelligent, technologisch jedoch in der Steinzeit.

Ender lebt aber natürlich noch und ist 35 Jahre alt. Wie ist das möglich? Das ist möglich weil Ender wie ein bekloppter von Welt zu Welt reist. Dabei bewegt er sich fast mit Lichtgeschwindigkeit, wodurch die Zeit für ihn wesentlich langsamer vergeht. Im Buch ist Ender auf Trondheim und wir nach L gerufen. L ist 22 Lichtjahre entfernt. Die Reise dauert für Ender nur acht Tage, für den Rest des Universums sind allerdings 22 Jahre vergangen bevor er ankommt.

Das ist in vieler Hinsicht interessant. Zum Beispiel ist die Person die ihn gerufen hat mittlerweile erwachsen und hat ihre Meinung geändert und will gar nicht mehr, dass er kommt. Andererseits, wurde er unabhängig auch von zwei weiteren Leuten nach L gerufen, die ihrerseits erstaunt sind, dass er eine Woche nach ihrem Ruf erscheint weil sie erwartet haben, dass es Jahre dauert bis er da ist.

Ender ist ein Speaker for the Dead. Eine Art Kult deren ‘speaker’ gerufen werden um die Lebensgeschichte eines Verstorbenen zu erzählen. Der Schwerpunkt liegt hierbei darauf zu erklären, warum der Tote sein/ihr Leben so gelebt hat, wie er/sie es getan hat. Was waren die Motivationen und Gedanken hinter den Aktionen? Die Philosophie bei der ganzen Sache ist, dass man jemanden nur verstehen kann wenn man seine Schwächen und Fehler (an-)erkennt und andersrum: Dass wenn man jemandes Motivation versteht, diese Person nicht mehr hassen kann. Ein wichtiger Gedanke im Buch ist, dass diese Idee sich auf auch andere Rassen mit dem nötigen Grad an Intelligenz überträgt.

Alles schön und gut. Das Buch ist voll von interessanten Ideen und gibt einen interessanten Einblick in die menschliche Natur. Wie würden wir uns verhalten wenn wir eine Alienrasse entdecken? Im ersten Buch werden wir von einer Alienrasse angegriffen und unsere Antwort ist klar: Krieg. Am Ende des Buches stellt sich jedoch heraus, dass diese Aliens keinerlei böse Absicht hatten und das Ganze ein schreckliches Missverständnis war. Im zweiten Buch ist das Setting anders: Diese Aliens könnten keinen Krieg gegen uns gewinnen und stellen keine Gefahr da. Sie wollen von uns lernen. Wie gehen wir damit um? Und dann ist das Problem: Die Piggies töten zwei Menschen. Es ist irgendwie klar, dass die Piggies denken, dass das die größte Ehre ist, die sie diesen Menschen erweisen konnten aber für uns war’s Mord. Es fehlt an Verständnis zwischen den Kulturen und es droht wieder ein Krieg zu entbrennen. Sehr interessantes Setting.

Ich war sehr positiv überrascht von dem Buch und werde bei Gelegenheit das dritte Buch lesen…

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Flüge nach/von Kalifornien gebucht

Posted by Florian on April 24th, 2012

Hallo,

meine Reisepläne für den Mai nehmen auch Gestalt an. Gestern habe ich meine Flüge gebucht. Wie berichtet komme ich am 16. Mai aus Florida zurück. Am 19. Mai geht’s dann von Philadelphia aus runter nach San Diego. Dort treffe ich mich mit einer Freundin und verbringe ein paar Tage dort. Dann werde ich hoffentlich Freunde in Fresno besuchen und von dort aus dann weiter nach San Francisco. Dort treffe ich mich dort am Freitag (25. Mai) wieder mit der gleichen Freundin. Am 28. fliegen wir dann zusammen zurück nach Philadelphia.


View Larger Map. A = San Diego; B = Fresno; C = San Francisco

Von und nach Philadelphia zu fliegen war wesentlich günstiger als Syracuse. Philly ist zwar 4-5 Stunden mit dem Bus entfernt, die Fahrt kostet aber nur $12. Und ich kann wieder bei Evan auf der Couch übernachten. Von daher lohnt sich das preislich auf jeden Fall.

Die Flüge sind also jetzt gebucht und ich weiß, dass ich in der Woche runter fliege. Was ich da dann genau mache, muss ich noch mal sehen. Kommt drauf an, was meine Freunde da sagen und wann wer Zeit hat und so weiter. Mal sehen. Aber ich freu’ mich auf jeden Fall schon!

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Reisebericht: Pittsburgh, PA

Posted by Florian on April 24th, 2012

Hallo,

wie angekündigt, war ich über’s Wochenende für einen Kurztrip in Pittsburgh, Pennsylvania. Ich bin mit Garrett und seiner Freundin Libby am Freitag nach unserem lab meeting losgefahren. Es waren 29 Grad (Celsius!), genau das richtige Wetter um fünfeinhalb Stunden im Auto zu sitzen. :(

Die Fahrt war in so fern sehr gut dass Pennsylvania ein wirklich sehr schöner Staat ist. Sehr hügelig, wenig besiedelt und größtenteils Wälder. Dadurch ergaben sich immer mal wieder wirklich schöne Aussichten. Wir kamen dann pünktlich zum Sonnenuntergang in Pittsburgh an und konnten die Stadt im letzten Tageslicht überblicken. Wirklich sehr beeindruckend. Es gibt praktisch keinerlei Vorwarnung: Man fährt auf dem Highway über eine Hügelkuppe und plötzlich liegt die Stadt vor einem und man ist mitten drin. Das war ziemlich cool.

In Pittsburgh angekommen haben wir uns dann mit Garrett’s Brüdern getroffen: Landon ist ein paar Tage vorher 21 geworden und Zach hat an dem Morgen erfolgreich seine Masterthese verteidigt. Es gab also reichlich zu feiern. Und das war auch der Plan für das Wochenende. Wir haben uns also im Hofbräuhaus getroffen und uns von exportierter Bayerischen Kultur unterhalten lassen. Da Garrett den ganzen Weg nach Pittsburgh gefahren ist, habe ich angeboten nichts zu trinken, damit er mit seinen Brüdern ein ordentliches deutsches Bier trinken konnte.

Irgendwann haben wir dann das Hofbräuhaus verlassen und sind in Zach’s Wohnung gefahren. Da war dann reichlich Bier und andere Drinks vorhanden und wir haben da noch ein bisschen weiter gefeiert. Ich habe mir dann irgendwann ein Bett aus Sofakissen gebaut und wir haben gepennt. Am nächsten Tag haben wir dann ausgeschlafen und uns dann auf den Weg in die Penn Brewery gemacht um dort zu frühstücken (auch hier wieder: “deutsches” Essen). Erst haben wir ‘ne Runde Kaffee getrunken, dann sind wir auf Bier umgestiegen. Und dabei sind wir dann auch den Rest des Tages geblieben.

Das Wetter war absolut grottig. Die 29 Grad vom Vortag erschienen wie ein Traum und es war windig, hat durchgehend gegossen und es waren höchstens 10 Grad. Also haben wir den Tag drinnen verbracht: Wir waren Bowlen und haben noch bei Zach in der Wohnung gechillt. Bier Pong gespielt und gefeiert. Zum Abend sind wir dann zu BRGR gefahren und haben dort die alkoholischen Milkshakes getestet und sehr, sehr leckere Burger gegessen.

Danach ging’s wieder zurück zu Zach’s Wohnung und nach einer Bierstärkung haben wir die umliegenden Bars erkundet. Bei einem Mexikaner haben wir sehr guten Tequila getrunken und uns Carbombs gegönnt. Die Party endete dann in den frühen Morgenstunden in Zach’s Wohnzimmer.

Am nächsten Morgen haben Garrett und Libby geduscht und wir sind dann zu der Wohnung meiner holländischen Freunde gefahren. Die beiden waren in der Woche in Groningen um ihre Doktortitel verliehen zu bekommen, haben mir aber einen Schlüssel zu ihrer Wohnung geschickt. Da aber bei Zach genug Platz war, hatte ich keinen Grund da hin zu fahren. Am Sonntagmorgen… naja, -mittag, sind wir dann da rumgefahren um zu checken dass die Katzen noch leben. Ich habe da dann fix geduscht und noch den Briefkasten geleert. Dann haben wir uns noch mit den anderen getroffen um bei D’s Six Pax & Dogz Hot Dogs zu essen.

So gestärkt haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Auf dem Rückweg haben wir allerdings einen kleinen Umweg gemacht. Der Grund dafür war, dass der Professor der mich begleitet und Garrett’s Doktorvater ist spontan die Uni wechselt (aus persönlichen Gründen) und ab Sommer in Penn State ist. Und war wir sowieso schon in Pennsylvania unterwegs waren, dachten wir uns, dass wir uns die Uni ja mal angucken können. Das Wetter war leider nach wie vor sehr bescheiden und es hat auch am Sonntag durchgehend geregnet und ist sogar noch kälter geworden.


View Larger Map. A = Pittsburgh; B = Penn State University; C = Syracuse

Von daher sind wir auf dem Campus vor allem recht planlos mit dem Auto rumgefahren. Penn State ist eine der größten Unis des Landes. Praktisch eine 50,000+ Einwohner Stadt die nichts als die Uni enthält. Ein wirklich sehr schöner Campus. Nachdem wir uns umgeguckt haben, sind wir dann zurück nach Syracuse gefahren. Durch unseren kleinen Umweg konnten wir noch mehr von der schönen Landschaft sehen. Schade nur, dass das Wetter so schlecht war. Das war echt nicht zu glauben… am Freitag haben wir noch in kurzer Hose und T-Shirt geschwitzt und auf dem Rückweg am Sonntag ist der Regen streckenweise zu Schnee geworden. Als es dann dunkel wurde, war’s mit der Landschaft auch vorbei. Wir sind um 15:30 in Pittsburgh losgefahren und waren um kurz nach elf zu Hause. Verkehr ist hier nicht wirklich ein Problem. Streckenweise sind wir sogar minutenlang keinem Auto begegnet. Was in der Dunkelheit und im Schneegestöber beinahe unheimlich war…

Alles in allem war’s ein super Trip mit sehr, sehr netter Gesellschaft. Leider war das Wetter so schlecht, dass wir uns möglichst drinnen aufgehalten haben und wir hatten alle zu viel zu tun um unseren Aufenthalt lang genug zu machen um einen Pittsburgh-Besichtigungstag zu haben. Würde gerne noch mal nach Pittsburgh zurück kommen um mir die City of Steel genauer an zu gucken. Denn was ich von der Stadt gesehen habe, war wirklich beeindruckend und sehr schön.

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Flug nach Florida gebucht

Posted by Florian on April 17th, 2012

Hallo,

so, nun ist das auch endlich erledigt. Ich habe soeben meinen Flug nach Florida zu der Konferenz in Naples gebucht. Ich habe geguckt, ob ich Geld spare wenn ich zu einem der größeren Flughäfen in der Nähe (Albany/Rochester/Philadelphia) fahre und von dort fliege. Aber das nahm sich alles nichts und somit habe ich meine Flug direkt von Syracuse aus gebucht. Naples selbst ist allerdings nicht anfliegbar, so dass wir nach Fort Myers fliegen.

Brad hat seinen Flug letzte Woche gebucht aber ich habe noch einen Platz auf genau der gleichen Verbindung bekommen. Er mietet dann dort ein Auto und wir können zusammen die rund 50 Minuten nach Naples fahren und gemütlich zusammen an- und abreisen.

Der Flug geht am 10. Mai von Syracuse über New York nach Fort Myers und die Reisezeit ist ungefähr sechs Stunden. Der Rückflug ist am 16. Mai über die gleiche Strecke. Bin mal gespannt was das wird. :)

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